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Bericht der AG Zukunft des Hainhölzer Bades (von S.
Hütte)
Nach der erfolgreichen Vorstellung des Konzeptes eines Betreibermodells
in Form einr Stadtteilgenossenschaft am Beispiel eines Badbetriebes
im Stadtteilforum
am 20.07.2004 erhielt die AG vom Forum
den Auftrag und das Votum weiterzuarbeiten.
Auch eine Vorsstellung des Konzeptes
bei Herrn Mönninghoff und seinen Mitarbeitern im August
hat uns in unserer Arbeit bestätigt und gezeigt, dass
das ehrenamtliche Engagement von Bürgern im Stadtteil
ein wichtiges Signal in der Diskussion in Verwaltung und
Politik um das Hainh ölzer Bad ist.
Die AG hat am 15. September die regelmäßigen
Treffen wieder aufgenommen und über weitere Schritte
beraten.
Ein erster Entwurf der Gruppe,
beteiligte Bürger durch einen Kurs Netzwerkmanagement
für künftige Aufgaben in der Stadtteilgenossenschaft
zu qualifizieren, ein Kursangebot, dass durch Herrn Wyns,
der auch die AG Betreibermodelle moderiert hat, abgedeckt
werden könnte, scheitert derzeit an den finanziellen
Rahmenbedingungen. Im Rahmen der Vorstellung des Konzeptes
vor dem LOS Begleitausschuß konnte nicht abschließend
geklärt werden, ob diese Qualifizierungsmaßnahme
den LOS Kriterien entspricht, der Antrag wurde vorerst zurückgezogen.
Das Quartiersmanagement hat seine Bereitschaft signalisiert
weiterhin gemeinsam mit der AG nach Finanzierungsmöglichkeiten
zu suchen.
In der letzten AG Sitzung wurde beschlossen sich mit einem
Brief an die Landesregierung zu wenden und zu einem Besuch
in unseren Stadtteil einzuladen. Aufhänger sind die
negativen Pressemitteilungen der letzten Zeit, die überall
den Eindruck erwecken, der Beschluß zum Hainhölzer
Bad sei bereits gefallen. Im
HAZ Artikel vom 14.09.2004 wird
beschrieben, dass der Verwaltung bislang nur 30 % der Sanierungsmittel
signalisiert wurden. Sanierungsmittel aus dem Soziale Stadt
Prgramm werden anteilig nach Nutzung im jeweiligen Stadtteil
berechnet. Eine Befragung im Hainhölzer Bad hatte ergeben,
dass ca. 30 % der Badegäste in Hainholz leben.
Das Quartiersmanagement teilte mit, dass es die Freien Schwimmer
und Interessierte der Bad AG zu einem gemeinsamen Gespräch
einladen wird. Ein Notfallplan für das Jahr 2005 könnte
entwickelt werden, Denn selbst wenn der Rat die Gelder für
ein Naturbad bewilligt, wird der Umbau des Bades nicht sofort
starten können, so dass die Badesaison 2005 noch im
konventionellen Bad stattfinden würde bzw. könnte.
Dies müsste eventuell mit ehrenamtlicher Hilfe aus dem
Stadtteil unterstützt werden.
Als eine erste Aktion zur Ergänzung der sportlichen
Angebote im Stadtteil hat die Bad AG einen Walkingtreff
ins Leben gerufen. Treffpunkt jeden Sonntag um 9.30 Uhr vor dem
Eingang des Hainhölzer Bades. Es handelt sich um eine
gemischte Gruppe, teils Anfänger, teils Fortgeschrittene.
Das Gesamtprogramm mit vorheriger Aufwärmgymnastik,
abschließendem Stretching und Rundkurs durchs Kleingartengebiet
bis zum Mittellandkanal dauert etwa eine Stunde.
Die nächste Sitzung der AG Zukunft des Hainhölzer
Bades wird vorrausichtlich am
6. Oktober 2004 um 19.00
Uhr im Stadtteilbüro
stattfinden. Informationen zur
bisherigen Arbeit, aktuellen
Themen und Angeboten finden sich
auf der Homepage der AG www.zukunft-
hainhoelzer-bad.de. Unser Apell
an alle Hainhölzer
Bürger: bitte nicht aufgrund der Pressemitteilungen
resignieren und aufgeben. Was
das Hainhölzer Bad betrifft
ist es noch 5 vor 12. Es ist
an uns allen den Politikern,
der Verwaltung und der Landesregierung
deutlich zu zeigen, dass die
Hainhölzer ihr Bad behalten
wollen. Dies kann durch kleine
Aktionen sein, wie eine Malaktion
mit Kindern, sie es in der
städtischen
KITA erfolgte, oder durch Beteiligung
an der Bad AG und und und .
Es könnte sicherlich auch Zeichen setzen, wenn wir im
Stadtteilforum eine deutliche Priorisierung der Projekte
im Rahmen des Sozialen Stadtprogramms vornehmen und diese
Entscheidung an den Bezirksrat weiterleiten. Ein deutliches
Signal, wofür Gelder ausgegeben werden sollen und in
welcher Reihenfolge ist sicher für die Politiker auch
hilfreich bei ihrer anstehenden Entscheidung.
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